Eine Plattform für Filmkritik. Wir sind im Kino gewesen – und schreiben über das, was uns begeistert, bewegt oder gestört hat. Gegründet wurde der Blog 2014 auf dem LICHTER Filmfest im Rahmen eines hFMA-Workshops unter der Leitung von Bert Rebhandl. Betrieben wird er von Studierenden aus der Rhein-Main Region.
Italien
“I'm living in the middle of a Jewish joke”  -  An Interview with Alberto Caviglia on "BURNING LOVE"

“I’m living in the middle of a Jewish joke” – An Interview with Alberto Caviglia on “BURNING LOVE”

Director Alberto Caviglia who was a guest of the 9. LICHTER Film Fest Frankfurt International met up with Olga Galicka of the Kritikerblog to talk about his film first feature BURNING LOVE, a comedy about anti-Semitism in Italy. OLGA GALICKA: Your film is a satirical portrayal of anti-Semitism in Italy. What made you choose this topic for... Weiterlesen
Jung, Sexy, Antisemit: "BURNING LOVE" von Alberto Caviglia

Jung, Sexy, Antisemit: “BURNING LOVE” von Alberto Caviglia

Die Antisemiten lieben es zu hassen. Ihnen das Hassen zu verbieten, würde ihnen das Lieben verleiden. In Alberto Caviglias Debütfilm BURNING LOVE (PECORE IN ERBA) ist dieser Umstand der Beginn von Leonardo Zulianis (Davide Giordano) Leidensgeschichte. Anfang der 1980er erblickt er in Rom die Welt und fällt schon früh durch ungewöhnliches Verhalten auf – Leonardo ist... Weiterlesen
„Sie kiffen, sie trinken, sie gehen auf Partys. Sie sind typische Studenten.“ – „Die Augen des Engels“ von Michael Winterbottom

„Sie kiffen, sie trinken, sie gehen auf Partys. Sie sind typische Studenten.“ – „Die Augen des Engels“ von Michael Winterbottom

„Die Augen des Engels“ von Michael Winterbottom („The Killer Inside Me“) ist ein Film, der lose auf den Geschehnissen um die Amerikanerin Amanda Knox basiert, die über sieben Jahre lang mit dem Mord an einer Austauschstudentin in Italien belastet wurde. Erst im März diesen Jahres wurde sie freigesprochen. Der Thriller wartet mit einer namentlich hochkarätigen... Weiterlesen
Das süße Leben? – "Miele" von Valeria Golino

Das süße Leben? – “Miele” von Valeria Golino

„Miele“ ist Italienisch und heißt übersetzt „Honig“. So nennt sich Irene, die junge Protagonistin des Debütfilms von Valeria Golino, der ebenfalls jenen Namen trägt. Irenes Deckname ist nötig, da sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, todkranken Menschen ihre letzte Ruhe zu schenken. „Illegale Sterbehilfe“ heißt das in der Rechtssprache und muss deswegen vollkommen unter... Weiterlesen
Eine Melodie zum Sterben - Valeria Golinos "Miele"

Eine Melodie zum Sterben – Valeria Golinos “Miele”

Irena verbleibt regungslos, nachdem der Junge das Gift eingenommen hat. Seine Mutter verabschiedet sich unter Tränen. Es sind die letzten Minuten eines Sterbenskranken. Auch wir sind regungslos. Wir werden Zeuge einer unbeschreiblichen Traurigkeit, einer Intimität die ergreifend und verstörend ist. Für Irena ist das Tagesgeschäft. „Sie haben einen Scheißjob“ lautet der bittere Kommentar einer Angehörigen.... Weiterlesen
Lebenskreise und Todeswünsche — Valeria Golinos „Miele“

Lebenskreise und Todeswünsche — Valeria Golinos „Miele“

Hinter dem Milchglas mit seinen runden Musterungen — so sagt das erste Bild des italienischen Dramas “Miele” — da ist gerade der Tod zugegen, da schließt sich ein Lebenskreis. Der Tod ist dabei nicht unsichtbar, er ist kein Ächzen und Stöhnen und Leiden, sondern er kommt in Person der etwa dreißigjährigen Irene (Jasmine Trinca). Die... Weiterlesen