Eine Plattform für Filmkritik. Wir sind im Kino gewesen – und schreiben über das, was uns begeistert, bewegt oder gestört hat. Gegründet wurde der Blog 2014 auf dem LICHTER Filmfest im Rahmen eines hFMA-Workshops unter der Leitung von Bert Rebhandl. Betrieben wird er von Studierenden aus der Rhein-Main Region.
2014
Körperzeit, Blickraum: Denkmäler verbannten Erinnerns - "TRISTIA. EINE SCHWARZMEER-ODYSSEE"  von Stanislaw Mucha #1

Körperzeit, Blickraum: Denkmäler verbannten Erinnerns – “TRISTIA. EINE SCHWARZMEER-ODYSSEE” von Stanislaw Mucha #1

Worte europäischer Vergangenheit im Mund, zeigt Stanislaw Muchas Film Szenen aus deren Nachgeschichte. Zwei große Heimwehlieder der antiken Hochliteratur führt er im Titel und beide handeln sie vom Verlust der Heimat, vom Verlorengehen in der Fremde, vom Exil – von Europa. Das eine ein Heldenepos, das andere eine Sammlung von Klageliedern, das eine erzählt von... Weiterlesen
Nichts ungeheurer als der Mensch - "Queen Antigone" von Telémachos Alexiou

Nichts ungeheurer als der Mensch – “Queen Antigone” von Telémachos Alexiou

Auf dem Höhepunkt der griechischen Finanz- und Gesellschaftskrise zeigt Queen Antigone von Telémachos Alexiou, dass tragisches Schicksal kein Monopol antiker Tragödien ist. Sie hat keinen Namen, und die ersten Szenen des Films lang auch kein Gesicht. Das erste, in das der Zuschauer frontal blickt, gehört ihrem Vater. Leblos liegt er da, seit Jahren schon im... Weiterlesen
Stereo - Aperitif für internationales Kino

Stereo – Aperitif für internationales Kino

„Stereo“, nach „Schwerkraft“ der zweite Film von Maximilian Erlenwein, bei dem er ebenfalls sowohl für die Regie, als auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, erscheint Mitte Mai in den deutschen Kinos und bietet zunächst einmal mit den Hauptdarstellern Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu eine Besetzung, die man sich für einen deutschen Film kaum besser wünschen... Weiterlesen
Hungerrudel

Hungerrudel

Wolfskinder sind immer hungrig. Fahlwangig, auf ihren Zungen die Sehnsucht nach ein paar letzten Krümeln, fünf, sechs Beeren am Wegesrand, zur Not auch Fröschen und Grashüpfern. Wolfskinder reden nicht. Wenn sie sich treffen, fragen sie nicht woher sie kommen, sondern wohin sie wollen. Ihr Leid findet keinen Weg mehr in ihre Worte. Wolfskinder gab es... Weiterlesen